Unterlagen CHF 100 mio Haftpflichtversicherung bei VVST

05.02.2019

Betriebshaftpflichtversicherung von Bahnen und Bahninfrastrukturen
VVST Police Nr. 1123 BP
HECH-Kollektivvertrag über CHF 100 Mio.-Haftpflichtversicherung über die VVST Genossenschaft Basel
 
Guten Tag / Bonjour,
 
Sie erhalten hiermit eine Kopie des neuen Vertrages (Nr. 3311) zwischen Verband historischer Eisenbahnen Schweiz HECH und VVST Genossenschaft Basel zu Ihrer Verfügung.
 
Vous trouverez ci-joint une copie du nouveau contrat (No 3311) entre l’Union des Cemins de fer historiques Suisses HECH et VVST Genossenschaft Basel à votre disposition.
 
 
Freundliche Grüsse / Avec nos meilleures salutations

Hugo Wenger
Präsident Verband historischer Eisenbahnen Schweiz HECH
Etzelstrasse 3, 8635 Dürnten
Tel. 055 240 30 78 / 079 432 55 73

Versicherungsnachweis CHF 100 mio Haftpflichtversicherung für Geschäftsbericht

05.02.2019

Betriebshaftpflichtversicherung von Bahnen und Bahninfrastrukturen
VVST Police Nr. 1123 BP
HECH-Kollektivvertrag über CHF 100 Mio.-Haftpflichtversicherung über die VVST Genossenschaft Basel

Guten Tag / Bonjour,

Müssen Sie Ihre Teilnahme an der Versicherung in Ihrem Geschäftsbericht 2018 aufführen? Eine entsprechende Bestätigung finden Sie im Anhang.

Est-ce que vous devez noter votre participation à l’assurance dans votre rapport de gestion 2018? Vous trouverez une attestation ci-annexé.

Freundliche Grüsse / Avec nos meilleures salutations

Hugo Wenger
Präsident Verband historischer Eisenbahnen Schweiz HECH
Etzelstrasse 3, 8635 Dürnten
Tel. 055 240 30 78 / 079 432 55 73

Denkmaltage 2018

02.01.2018

Zusammen mit der Nationalen Informationsstelle zum KULTURERBE NIKE möchten wir Sie ermuntern, sich mit Ihrer Bahn an den Denkmaltagen 2018 ebenfalls zu beteiligen. Sie finden dazu im Anhang die entsprechenden Unterlagen. Wir vom HECH würden es begrüssen, wenn sie uns über Ihre direkte oder indirekte Mitwirkung an den Denkmaltagen 2018 informieren. Besten Dank für Ihr Interesse.

Anhörung Änderungen Reglement R I-30121 – bitte bis 5. Januar 2018

13.12.2017

HECH ist zur Vernehmlassung der per 1. Juli 2018  vorgesehenen Änderungen des Reglements R I-30121 eingeladen.

Wir bitten um Euren Input bis zum 5. Januar 2018 (eine Woche vor Endtermin), damit wir die HECH Stellungnahme fertigstellen können. Selbstverständlich sind auch Rückmeldungen über Eure EVU möglich. Der neue Reglementstext liegt im geschützten Bereich der HECH Webseite. Wer noch kein Passwort hat, meldet sich bitte bei administration@hech.ch<mailto:administration@hech.ch

HECH est invité au processus de consultation des modifications du règlement RI-30121 prévu pour le 1er juillet 2018. Nous vous demandons vos commentaires jusqu’au 5 janvier 2018 (une semaine avant le délai), afin que HECH puisse prendre position. Vos commentaires via votre ETB sont bien sûr également possibles. Le nouveau texte du réglement est à disposition dans la zone protégée de la page web de HECH. Si vous n’avez encore aucun mot de passe, veuillez vous inscrire via administration@hech.ch<mailto:administration@hech.ch

Vortrag VVST an der GV: Haftung, Versicherung und Deckung

24.06.2017

Infos zur Webseite – informations pour le site Internet

14.06.2017

HECH Benutzer bekommen ein Passwort für die Webseite

Gewisse Teile der Webseite und Funktionen stehen nur den Besuchern offen, die sich anmelden. Gesichert sind:

  1. Erfassung und Mutation von Fahrzeugen in der Datenbank der historischen Fahrzeuge der Schweiz
  2. Kontakt-Informationen zu den Schlüsselpersonen der Vereine

Wir brauchen Euren Input

Jeder Verein kann bestimmen, wo auf der HECH Karte das (betriebliche) Zentrum des Vereins ist.

  1. Wo soll der Marker auf der Landkarte stehen ?
  2. Wer vom Verein soll Zugriff auf die HECH internen Informationen haben ? Das dürfen ruhig mehrere Personen des Vereins sein. Diese Personen können dann auch mithelfen die Vereinsfahrzeuge zu erfassen (Datenbank historische Eisenbahnfahrzeuge der Schweiz).

Wir bieten Euch an / wir brauchen Eure Hilfe 

  1. Wir bieten direkte, sprachabhängige Verlinkung auf die Webseite Eures Vereins. Abhängig von der Sprache des Webseiten-Besuchers können wir bis zu drei unabhängige Zieladressen pro Verein verlinken (Seite in französischer Sprache, Seite in deutscher Sprache, Seite in englischer Sprache

  2. Wir brauchen: Erfassung der Vereinsfahrzeuge in der Datenbank der historischen Fahrzeuge der Schweiz. Sobald ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, können die Daten der erfassten Fahrzeuge geschützt werden (Mutationsmöglichkeit wird abgeschaltet).

Weitere Informationen auf der Webseite

Auf der Webseite haben wir unter „Aktuelles“ weitere, auch technische Angaben zur Webseite publiziert. Für noch mehr Informationen steht Walter Huber sehr gerne zur Verfügung.

Wer will als Webmaster mitarbeiten ?

Um die neue Webseite aktuell und attraktiv zu halten sind doch immer wieder Arbeiten nötig. Ich hätte gerne auch einen französisch sprechenden Kollegen (gerne auch Kollegin) die selbständig und aktiv Beiträge bearbeiten und adaptieren kann und will.

Les utilisateurs de HECH recoivent un mot de passe pour le site Internet

Certaines parties du site internet et fonctions sont ouvertes uniquement aux visiteurs qui s’inscrivent.

Sont sécurisées:

  1. Saisie et mutation des véhicules dans la base de données des véhicules historiques suisses.
  2. Informations de contact vers les personnes-clés des associations.

Nous avons besoin de vous.

Chaque association doit définir sur la carte de HECH son centre opérationnel.

  1. Où le marqueur doit-il être placé sur la carte?
  2. Qui de l’association doit avoir accès aux informations internes de HECH? Il peut s’agir de plusieurs personnes de l’ Ces personnes peuvent aussi aider à saisir la liste des véhicules de l’association (base de données des véhicules ferroviaires historiques de Suisse).

Nous vous proposons / nous avons besoin de votre aide.

  1. Nous offrons une connexion directe, dans la langue voulue, vers le site internet de votre association. En fonction la langue du visiteur du site internet, nous pouvons connecter jusqu’à trois adresses de destination indépendantes par association (page en langue française, page en langue allemande, page en langue anglaise).

  2. Nous avons besoin: saisie des véhicules de l’association dans la base de données des véhicules historiques de Suisse. Dès que vous êtes satisfait du résultat, les données des véhicules recueillies peuvent être protégées (la possibilité de mutation est supprimée).

 

Autres informations sur la page internet

Sur la page internet, nous avons publié sous « Nouvelles» d’autres informations, également techniques sur la page internet. Walter Huber est très volontiers disponible pour plus d’

 

Qui veut travailler en tant que webmaster ?

Des travaux sont cependant toujours nécessaires pour maintenir à jour et attractive la nouvelle page internet. Je travaillerai également volontiers avec un collègue (comme avec une collègue) parlant français, qui voudrait participer d’une manière active et indépendante à la réalisation et à l’adaptation d’articles.

 

CO2 Befreiung – ein Erfolgsgeschichte ! Geld gespart …

13.06.2017

Was mit einem Schwatz zwischen einem zufälligen Besucher der DFB-Werkstatt in Uzwil mit dessen Leiter im März 2016 begann, ist nun erfolgreich abgeschlossen worden: ab 1.1.2017 sind die folgenden Bahnen von der CO2-Abgabe befreit bzw. können diese für alle Kohle- und Heizöleinkäufe für Dampfloks jährlich zurückfordern:

Brienz Rothorn Bahn AG, Chemin de fer musée Blonay-Chamy, Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO, Dampfloki Verein Appenzellerbahnen, DFB AG, Eurovapor Sulgen, RhB & RhB Historic, SBB Historic, Verein 241 A 65, Verein Ballenberg Dampfbahn VBD, Verein Dampfbahn Bern, Verein Dampfgruppe Zürich, Verein Dampfloki Muni VDM, Verein historische M.Th.B ., Verein Mikado 1244, Verein Pacific 01 202, Verein Schinznacher Baumschulbahn, VHE: Verein Historische Eisenbahn Emmental, ZMB Zürcher Museums-Bahn.

Jeder Kassier eines Vereins erkennt sofort die Bedeutung: es geht um aktuell CHF 198.20 pro Tonne Steinkohle, also beinahe einen Drittel des Kohlepreises, den sich die Bahn künftig ersparen kann. Gemäss aktuellem Gesetzentwurf für das neue CO2-Gesetz soll dieser Satz maximal bis CHF 566.- pro Tonne erhöht werden können…

Wie wurde das möglich?

Der zufällige Besucher Tom Pesenti, ein erfahrener Moderator der Energie-Agentur der Wirtschaft (www.enaw.ch) und der Werkstattleiter Walter Frech, beriefen ein Treffen mit dem HECH-Präsidenten und weiteren Vertretern ein. Das Vorgehen wurde beschlossen und umgesetzt. Ein Schreiben an die UVEK-Vorsteherin führte dazu, dass die Dampfbahnen künftig gleichbehandelt werden wie Dampfschiffe, die seit jeher von der Abgabe befreit werden konnten.

Im November fand dann ein Treffen der o.e. Bahnen statt, im Winter wurden die Checkup-Berichte erstellt und nun sind die Bahnen ab 1.1.2017 von der Abgabe befreit.

Fehlt Euer Name noch in der obigen Liste ?
Interessierte können sich bei den obgenannten Ansprechpartnern informieren oder direkt beim verantwortlichen Moderator Tom Pesenti (thomas.pesenti@enaw.ch, 044 750 32 12) melden. Für eine Befreiung ab 1.1.2018 müssen sich Interessierte bis spätestens Ende Juli 2017 entscheiden, damit ein sogenanntes Fristerstreckungsgesuch per 1.9.2017 fristgerecht eingereicht werden kann.

Die betroffenen Bahnen können ihr Clublokal (und ihre Webseite) nun zusätzlich mit dem verliehenen Zertifikat schmücken. Hier ein Beispiel:

Les chemins de fer à vapeur exonérés de la taxe sur le CO2 avec succès !

13.06.2017

Ce qui a commencé dans l’atelier du DFB à Uzwil, au hasard d’une conversation entre un visiteur et son directeur en mars 2016, vient de se terminer avec succès: les chemins de fer  suivants sont exemptés de la taxe sur le CO2 dès le 1.1.2017 ou peuvent demander le remboursement de cette taxe sur tous les achats de charbon et de mazout pour les locomotives à vapeur chaque année.

Brienz Rothorn Bahn AG, Chemin de fer musée Blonay-Chamy, Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO, Dampfloki Verein Appenzellerbahnen, DFB AG, Eurovapor Sulgen, RhB & RhB Historic, SBB Historic, Verein 241 A 65, Verein Ballenberg Dampfbahn VBD, Verein Dampfbahn Bern, Verein Dampfgruppe Zürich, Verein Dampfloki Muni VDM, Verein historische M.Th.B ., Verein Mikado 1244, Verein Pacific 01 202, Verein Schinznacher Baumschulbahn, VHE: Verein Historische Eisenbahn Emmental, ZMB Zürcher Museums-Bahn.

Le trésorier de chaque association reconnaît immédiatement son importance: il s’agit de CHF 198.20 par tonne de charbon, soit près d’un tiers du prix du charbon, que le chemin de fer peut économiser dans l’avenir. Selon le projet actuel de la nouvelle loi sur le CO2, ce montant pourrait être augmenté au maximum jusqu’à CHF 566.-par tonne…

Comment cela a été possible?

Le visiteur par hasard, Tom Pesenti, un modérateur expérimenté de l’Agence de l’énergie pour l’économie (www.enaw.ch) et le chef d’atelier Walter Frech, proposèrent une réunion avec le Président de HECH et d’autres représentants. Un plan d’action a été adopté et mis en œuvre. Une lettre à la responsable du DETEC entraina que les trains à vapeur seront traités à l’avenir comme les bateaux à vapeur, qui sont exonérés de cette taxe depuis toujours.

En novembre, une réunion des chemins de fer susmentionnés a eu lieu, puis cet hiver, les rapports de vérification ont été établis et maintenant les chemins de fer sont exemptés de la taxe dès le 1.1.2017.

Votre nom manque encore dans la liste ci-dessus ?
Les parties intéressées peuvent prendre contact avec les participants ci-dessus ou s’adresser directement à l’animateur responsable Tom Pesenti (thomas.pesenti@enaw.ch, 044 750 32 12). Pour une exonération à partir du 1.1.2018, les intéressés doivent se décider avant la fin juillet 2017, afin que ce que l’on appelle une demande de prolongation de délai pour le 1.9.2017 puisse être transmise dans les délais.

Les chemins de fer concernés peuvent en outre décorer leur local (et leur site Web) avec le certificat attribué.

Example:

Fragen der VVT an HECH

27.05.2017

Que va devenir le chemin de fer historique avec les recommandations toujours plus sévère de l’OFT en tant que GI et/ou EF ?

Was ist die Zukunft der historischen Eisenbahn mit den immer strengeren Empfehlungen des BAV für den IB und/oder EVU?

Stellungnahme Jürg Hauswirth (DVZO):
Die immer stärkere Reglementierung ist Ausdruck des Zeitgeistes und muss hingenommen werden. Im besseren Fall wird es mit Unterstützung der Aufsichtsbehörde möglich sein, fallweise oder generelle Ausnahmebestimmungen für historische Belange zu erwirken.

Langfristig (Zeithorizont 10-20 Jahre) werden aber bei den Normalspurigen nur noch 2 Arten von historischen Bahnen überleben:

  • Solche mit L2-tauglichen Triebfahrzeugen für Operationen auf dem allgemeinen Netz
  • Solche mit eigener, ausschliesslich musealen Zwecken dienender Infrastruktur (im Idealfall zur besseren Finanzierung kombiniert mit Güternahzustellung auf Basis Anschlussgleis)

Die Vereine sind gut beraten, dies in ihre strategischen Überlegungen schon heute miteinzubeziehen. Es wäre z.B. weitaus zweckmässiger, wenn 5 Vereine gemeinsam ein Triebfahrzeug auf L2-Basis herrichten, statt dass jeder seinen eigenen ‘Tiger‘ restauriert und am Schluss doch alle 5 nicht mehr damit fahren können.

Stellungnahme Simon Koller (BRB):
Wollen historische Bahnen auch zukünftig überlebensfähig sein, dürfte ein vom öV Netz getrennter Schienenstrang die beste Fragestellung sein. Historisch und ’schnell schnell’ des öV gehen leider nicht miteinander einher. So stellen doch historische Zugskompositionen ein Hindernis auf Strecken mit Geschwindigkeiten über 100 km/h dar. Auch sind bei kohle- oder anders befeuerten Loks die Emissionen zB in Tunnels ein Hinderungsgrund, dass zukünftig auf dem öffentlichen Netz gefahren werden kann. Eine Empfehlung – welche per se philosophisch sein wird –, wie da jeder Verein für sich mit seinem historischen Material umgehen kann, kann der HECH nicht abgeben.

Stellungnahme Martin Strobel  (TVB / VöV):
Wie ich sicher auch schon gesagt habe, klagen auch die VöV-Bahnen über die Regelungsflut (vor allem die kleineren). So lange das Problem auf höherer Ebene nicht erkannt wird, können wir wohl nicht viel mehr machen, als bei Vernehmlassungen sinnvolle Vorschläge zu bringen.

 

Plusieurs associations possèdent dans son parc de matériel roulant, des voitures amiantées. Avez-vous penché sur cette problématique ?

Mehrere Verbände haben in ihrer Flotte Rollmaterial mit Asbest. Haben Sie dieses Problem untersucht?

Stellungnahme Jürg Hauswirth (DVZO):
Die Marktangebote für Asbestsanierungen sind bekannt und haben sich als tauglich erwiesen. Solange die Substanz des Fahrzeugs nicht angetastet wird, ist eine Asbestsanierung aktuell nicht erforderlich. Es besteht jedoch generell das latente Risiko von Gesetzesverschärfungen und im Widerhandlungsfall gegen die bereits heute sehr scharfen Schutzbestimmungen drohen – ggf. zu viel späterer Zeit – existenzgefährdende Haftungsklagen von erkrankten Aktivmitgliedern. Da wird nicht einmal ein unterschriebener Disclaimer etwas nützen.

Stellungnahme Simon Koller (BRB):
Die Asbestfrage hat der HECH nicht geklärt und wird der HECH auch in näherer Zukunft nicht angehen. Der HECH empfiehlt, das im Rahmen der Revisionen des betroffenen Rollmaterials jeweils fallweise anzugehen.

Stellungnahme Martin Strobel (TVB):
Meines Wissens gibt es in der Schweiz keine allgemeine Asbestsanierungspflicht. Es ist jedoch darauf zu achten, dass in keinem Fall Asbestfasern freigesetzt werden, sowohl im Betrieb von Fahrzeugen als auch bei Instandhaltungsarbeiten. Sämtliche Informationen sind auf der Seite des BAG zu finden:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/chemikalien/chemikalien-a-z/asbest.html

Insbesondere sind die Vorschriften der SUVA zu beachten:

https://www.suva.ch/de-ch/praevention/sachthemen/asbest

Die Vorschriften der SUVA sind explizit für Gebäude geschrieben. Diese können jedoch meines Erachtens auch auf die Handhabung mit Fahrzeugen herangezogen werden.

Auch der TVB hat noch Trams mit Asbest, welche früher oder später saniert werden müssen. Der TVB hat schon zwei Asbestsanierungen in Zusammenarbeit mit zwei verschiedenen Asbestsanierern durchgeführt.

Für historische Fahrzeuge sind die AB-EBV massgebend. Es gibt die zwei Artikel AB 58.1 und AB 58.2, welche grundsätzlich nur die historischen Fahrzeuge betreffen: https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/rechtliches/rechtsgrundlagen-vorschriften/ab-ebv.html

Unter AB-EBV 58.1 (Absatz 2.7) wird vorläufig nur eine Dokumentation der Asbestlasten verlangt:

„Für jedes zugelassene historische Fahrzeug ist ein Dossier in Papier oder elektronischer Form zu führen. Es ist bis zu Verschrottung des Fahrzeuges aufzubewahren.

Es enthält mindestens die folgenden Angaben:

Angaben über vorhandene Asbestlasten sowie durchgeführte Asbestsanierungen“

 

Est-ce que les chemins de fer historiques seront concernés par la loi LHand ?

Werden die historische Eisenbahn durch das Behindertengesetz betroffen sein?

Stellungnahme Jürg Hauswirth (DVZO):
Ein Betrieb mit historischen Fahrzeugen verletzt das BehiG per se. Behelfsmässig kann der Zugang eventuell mit besonderen Massnahmen wie personeller Betreuung, Einstieghilfen und mit Beschränkung auf bestimmte Fahrzeuge gewährt werden, aber nach restriktiver Auslegung des Gesetzes ist auch dies nicht diskriminierungsfrei. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass ab 2024 von Grundrechtsfundamentalisten lawinenartig Musterprozesse gegen historische Bahnen (ISB, EVU und Halter) angestrengt werden unter dem bereits heute praktizierten Motto «lieber eine Dienstleistung komplett einstellen als sie auf diskriminierender Basis weiter aufrechterhalten». Es wird dannzumal einzig an den angerufenen Gerichten liegen, eine Güterabwägung vorzunehmen. Für die Vereine wird sich ein guter Anwalt lohnen!

Stellungnahme Simon Koller (BRB):
Ja, auch das BeHiG wird einen Einfluss auf historisches Rollmaterial haben. Immerhin gilt zu beachten, dass bauliche Massnahmen zur mobilitätseingeschränkten Verbesserung des Rollmaterials durchwegs als nicht zumutbar // in keinem Verhältnis stehen wird und dass ja meist hilfeleistendes Personal verfügbar ist.

Stellungnahme Martin Strobel (TVB):
Für uns wesentliche Ausschnitte aus dem BehiG:

„Art. 3 Geltungsbereich

Das Gesetz gilt für:

b.

öffentlich zugängliche Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs (Bauten, Anlagen, Kommunikationssysteme, Billettbezug) und Fahrzeuge, die einem der folgenden Gesetze unterstehen:

  1. dem Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 19571,
  2. dem Bundesgesetz vom 20. März 19982 über die Schweizerischen Bundesbahnen,
  3. dem Personenbeförderungsgesetz vom 18. Juni 19933, ausgenommen die Skilifte sowie Sesselbahnen und Gondelbahnen mit weniger als neun Plätzen pro Transporteinheit,
  4. dem Bundesgesetz vom 29. März 19504 über die Trolleybusunternehmungen,
  5. dem Bundesgesetz vom 3. Oktober 19755 über die Binnenschifffahrt, oder
  6. dem Luftfahrtgesetz vom 21. Dezember 19486;

e.7

grundsätzlich von jedermann beanspruchbare Dienstleistungen Privater, der Unternehmen, die eine Infrastrukturkonzession nach Artikel 5 des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 19578 oder eine Personenbeförderungskonzession nach Artikel 6 des Personenbeförderungsgesetzes vom 20. März 20099 benötigen, weiterer konzessionierter Unternehmen und des Gemeinwesens;

Gemäss dieser Definition könnte es meines Erachtens sein, dass das BehiG für Museumsbahnen mit eigener Infrastruktur angewendet werden könnte (z.B. BC, DVZO, ETB). Da weisst Du sicher besser Bescheid bezüglich DVZO. Nach dem Motto wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter könnte man einfach den 01.01.2024 abwarten…

Für den reinen Museumsbahnbetrieb (Fahrzeuge) bin ich der Meinung, dass das BehiG keine Anwendung finden kann, da ja keine Konzession vorhanden ist.

L’entretien du matériel roulant et de l’infrastructure est un point très onéreux pour des associations à but non-lucratif. Est-ce qu’une demande de fond pourrait être demandé à la confédération ? Création d’un fond pour les chemins de fer historiques ?

Die Wartung des Rollmaterials und der Infrastruktur ist ein sehr teurer Kostenpunkt für gemeinnützige Vereine. Könnte Geld beim Bund aufgefordert werden?

Stellungnahme Jürg Hauswirth (DVZO):
In besonderen Fällen kann Geld beim BAK angefordert werden, sofern es sich um Infrastrukturbauten (nicht Fahrzeuge) von nationaler Bedeutung handelt. Im Übrigen wird der Bund mit Verweis auf die indirekt von ihm finanzierte Stiftung SBB Historic den privaten Vereinen mit Sicherheit kein Geld geben.

Stellungnahme Simon Koller (BRB):
Der Bund wird kein Geld für die erwähnten Aufwendungen zur Verfügung stellen können. Es ist an jedem Verein, sich dieser Finanzierungsfrage aktiv zu stellen – die Frage wird dann noch brisanter, wenn auch eigene Strecke unterhalten und gepflegt werden darf.

Bildung eines Fonds für die historische Eisenbahn ?

Stellungnahme Jürg Hauswirth (DVZO):
Dies wäre eine zukunftsgerichtete Lösung, vgl. Ausführungen oben zum Thema Strategie. Es ist aber zu befürchten, dass die Partikularinteressen (regional, epochal, betrieblich, technologisch, ästhetisch) derart divergieren, dass ein solcher Fonds zum Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Ausserdem lernen wir von SBB Historic, dass ein Verwaltungsmoloch praktisch nicht mit ehrenamtlicher Tätigkeit kompatibel ist und ein grosser Teil der knappen Mittel von der Administration verbraucht werden. Von daher ist der regionale Rückgriff auf Fördergelder (z.B. Lotteriefonds) sicher der einfachere Weg.

Stellungnahme Martin Strobel (TVB / VöV):
Dies ist wohl illusorisch. Das ginge nur, wenn wir eine starke Lobby hätten. Momentan ist wohl eher lokales Lobbying zielführend.

Ist es möglich, im Intranet der Internetseite HECH.ch, eine Verkauf-Plattform für Rollmaterial einzurichten?

Stellungnahme Walter Huber (Webmaster):
Die neue Webseite hat einen Teil für Verkaufen / Kaufen.

Problemlos möglich. Die neue Website steht für abgesprochene Aktionen zur Verfügung, mit Newslettern und allen Schikanen.

letzte noch in Betrieb stehende Radsatzwaage im Depot F

18.05.2017

Der Verein Dampfgruppe Zürich unterhält und betreibt die letzte noch in Betrieb stehende Radsatzwaage der Schweiz. Die Radlastwaage ist für Lokomotiven bis zu 7-Achsen ausgelegt. (Ae 4/7)   

Diese Waage befindet sich im Depot F in Zürich.

Das Gewicht einer Lokomotive wird normalerweise beim einstellen der Federn auf die richtige Radsatzlast ermittelt. 

Das richtige Einstellen der Radsatzlast ist für die Betriebssicherheit bei Rahmenfahrzeugen sehr essentiell.

Die muss gemäss Vorschrift nach jeder Revision erfolgen, bei welcher das Fahrwerk demontiert wurde.

Die grossen Unterhaltswerke behelfen sich mit neueren Dosenwaagen, welche jedoch eigentlich für Drehgestell Fahrzeuge ausgelegt sind.

Auf Anfrage beim Verein Dampfgruppe Zürich steht die Waage zum Abwägen von Eisenbahnfahrzeugen zur Verfügung.